Bei stressbezogenen Innenohrerkrankungen: Möglichst früher Einsatz von Mikronährstoffen

Langenfeld, Oktober 2009. Stressige Zeiten für die Ohren: Tinnitus und Hörsturz sind sehr häufige Innenohrerkrankungen. Etwa 2,7 Millionen Menschen sind in Deutschland von akutem oder chronischem Tinnitus betroffen, rund 15.000 erleiden jährlich einen Hörsturz. Unter physischem und psychischem Stress kann es zu Ohrengeräuschen, zu Einschränkungen oder gar zum Verlust des Hörvermögens kommen. Ursache dafür sind unter anderem durch oxidativen Stress ausgelöste Mikrozirkulationsstörungen der Cochlea. Je eher mit der Therapie begonnen wird, desto größer ist die Chance auf Verbesserung der Symptome oder sogar Heilung. Die Einnahme einer speziellen Mikronährstoffkombination (z.B. Orthomol Audio®) kann die Therapie nachweislich unterstützen und sollte deshalb ab dem ersten Behandlungstag als adjuvante Maßnahme empfohlen werden.

Treten Ohrgeräusche auf, die nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen abklingen, sollte in jedem Fall eine Behandlung erfolgen, um chronische Beschwerden zu vermeiden. „Bewährte Therapieansätze sind Kortisone und klassische Infusionstherapien mit durchblutungsfördernden Mitteln: Kortisone gegen die Entzündung und HAES und Pentoxifyllin, um die Durchblutung des Innenohrs zu fördern“, erklärt Dr. med. Joachim Wichmann, niedergelassener HNO-Arzt, Krefeld. Allerdings kann die Behandlung mit Pentoxyfillinen seit dem 1. April 2009 nicht mehr über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden – nach der aktualisierten Arzneimittelrichtlinie sind durchblutungsfördernde Mittel bei der Infusionstherapie des Hörsturzes aus der Verordnung zu Lasten der GKV ausgeschlossen.

Folgen der aktualisierten Arzneimittelrichtlinie
Behandelnde Ärzte können die Infusionstherapie künftig nur noch als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) anbieten. Für den Patienten bedeutet das Kosten von rund 100 Euro für fünf Infusionen. „Es muss nun ein Aufklärungsgespräch des Arztes mit dem Patienten über diese Sachlage erfolgen“, erklärt Dr. Wichmann und betont die Vorteile, die durch das intensivere Patientengespräch entstehen können: „Ich empfehle nach wie vor die Infusionstherapie – in Kombination mit anderen Maßnahmen wie Stressabbau und einer gesünderen Lebensweise.“ Wichtig ist eine detaillierte Aufklärung der Patienten über Therapieverfahren unter Einbezug von Stress-Management und Ernährung. Beispielsweise können gefäßverengende Mittel und Genussmittel wie Alkohol, Kaffee oder Nikotin die Symptome verschlimmern und sollten deshalb von den Patienten möglichst vermieden werden.

Erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen bei Tinnitus und Hörsturz

Patienten mit Hörsturz und Tinnitus haben einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen, der sich vorrangig aus der Bewältigung des oxidativen Stresses ergibt. Eine optimale Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminoiden und Omega-3-Fettsäuren ist für die Patienten mit normaler Ernährung nur schwer zu erreichen. „Die ergänzende Einnahme von Mikronährstoffen kann eine hilfreiche zusätzliche Maßnahme bei der Behandlung von Tinnitus sein“, sagt Dr. Wichmann. Die Supplementierung einer spezifischen Mikronährstoffkombination wie Orthomol Audio® bietet antioxidativen Schutz, unterstützt den Energiestoffwechsel sowie die Gefäßfunktionen und fördert die Reizweiterleitung.

Belegte nutritive Wirksamkeit
Studien belegen die nutritive Wirksamkeit einer Supplementierung mit Mikronährstoffen: Der Hörverlust verbessert sich signfikant.[1]
Dr. Wichmann: „Wichtige Mikronährstoffe für die Nerven sind zum Beispiel Vitamine des B-Komplexes. Vitamin E wirkt darüber hinaus gegen Stress, wichtig sind auch Spurenelemente wie Zink und Selen. Sie können zu einem besseren ‚Ohr-Gefühl‘ beitragen.“ Seit Anfang dieses Jahres steht mit Orthomol Audio® zur diätetischen Behandlung von stressbezogenen Innenohrerkrankungen, insbesondere bei Tinnitus und Hörsturz, eine adjuvante Therapieform zur Verfügung. Die ergänzende bilanzierte Diät ist auf den erhöhten Mikronährstoffbedarf von betroffenen Patienten abgestimmt und wirkt den Folgen der durch Stress ausgelösten Mikrozirkulationsstörungen der Cochlea entgegen. Orthomol Audio® ist als Monatspackung in Apotheken erhältlich. Die Tagesportion besteht aus Granulat sowie vier Kapseln.

Ein kostenloses Service-Paket für Ärzte, bestehend aus einem Sonderdruck der Sonderpublikation „Mikronährstoffe bei stressbezogenen Innenohrerkrankungen: Antioxidanzien zur adjuvanten Behandlung von Hörsturz und Tinnitus“, einem Literaturreport und Patientenbroschüren zu Orthomol Audio® kann angefordert werden bei: Orthomol GmbH, Herzogstr. 30, 40764 Langenfeld, Orthomol Service-Center: Tel. 01802/67846665 (0,06 € pro Verbindung aus dem dt. Festnetz; ggf. abweichender Mobilfunktarif) oder per E-Mail: info@orthomol.de.

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Orthomol – Die Idee für mehr Gesundheit
Orthomol Audio® ist ein Qualitätsprodukt der Firma Orthomol in Langenfeld, dem Wegbereiter der Orthomolekularen Ernährungsmedizin in Deutschland. Als erstes und führendes Unternehmen in Deutschland entwickelt und vertreibt die Orthomol GmbH seit 1992 ausgewogen dosierte und indikativ zusammengesetzte Mikronährstoffkombinationen. Als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, so genannte ergänzende bilanzierte Diäten bzw. Nahrungsergänzungsmittel, bestehen die Kombinationen u.a. aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Premiumprodukte sind auf unterschiedliche Erkrankungen und Lebenssituationen zugeschnitten und in Apotheken erhältlich. Ihre Entwicklung und Herstellung erfolgt nach dem internationalen Qualitätsstandard ISO 22 000.



[1] Bergmann, R. Kohortenstudie mit Parallelgruppen-Vergleich. Landau 2008.

Downloads
 Orthomol Audio - Bei stressbezogenen Innenohrerkankungen-Möglichst früher Einsatz von Mikronährstoffen (PI F) 2009 10 - frei.pdf
 Orthomol Audio - Packshot
 
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